News
Home
Über mich
WERKE 2016
WERKE 2014
WERKE 2013
WERKE 2013
WERKE 2013
WERKE 2013
WERKE 2013
Ansicht Stelen 1
Ansicht Stelen 2
Ansicht Stelen 3
Entstehungsprozess
Pressestimmen
Musikschule
Kontakt
Impressum

Wie eine Keramik-Stele entsteht


Bei meinen Keramikstelen handelt es sich um Objekte, aufgebaut in mehreren Teilen, ruhend auf einer Stahlplatte mit mittig angesetztem senkrechten Stahlrohr.

Der untere Stelenteil ist gegliedert in mehrere runde oder ovale Hohlkörper von ca. zehn bis fünfzehn Zentimeter Durchmesser. Der Abschluss (der Kopf) wird gedreht, verformt und mit einem Tonkranz oder anderen Verzierungen versehen und ruht im letzten Hohlkörper mit integriertem Hals.

In den aufgebauten Stelenkörper werden bei lederhartem Zustand mit einer Spezialnadel Muster, Symbole und Formen eingeritzt. Der folgende Trocknungsprozess dauert je nach Witterung acht bis zehn Tage. Danach wird das gesamte Objekt geschmirgelt und anschließend bei 950 Grad Celsius gebrannt, auch Schrühbrand genannt.

Wenn der Ofenbrand abgekühlt ist, werden zuerst die feinen Linien mit schwarzer Glasur und einem feinen Pinsel ausgefüllt, die überstehenden Farbreste aber abgerieben. Dann wird die Unterglasur gleichmäßig aufgetragen. Abschließend werden die einzelnen Felder mit Glasur bemalt.

Der nun folgende Glattbrand erfolgt bei 1.250 Grad Celsius. Dabei entsteht wetter- und frostfestes Steinzeug. Nun eignet sich das Objekt sowohl für den Innenraun als auch für die Gartengestaltung.

Als Grundstoff verwende ich Pyrit-Ton aus dem Westerwald: die aufgetragenen Glasuren sind von mir in den letzten zwanzig Jahren selbst entwickelt worden. Der Entstehungsprozess dauert ca. drei Wochen.

Bei der Gestaltung der "Fabelwesen" war es mir wichtig zu erfahren, wie ich Flächen auflöse und mit welcher Technik es mir gelingen wird zu verhindern, dass Glasuren ineinander laufen.